Hausordnung

Allgemeine Hinweise

Für die Aufnahme jedes Patienten ist die Einweisung durch den Haus- oder Facharzt notwendig, es sei denn, es handelt sich um eine Notaufnahme.
Die Rechtsbeziehung zwischen dem Krankenhaus und dem Benutzer bzw. Zahlungspflichtigen ist in der Satzung, den Allgemeinen Vertragsbedingungen (AVB) und dem Tarif für Benutzerentgelte und ambulante Leistungen für die Kreisklinik Groß-Gerau geregelt. Das Pflegepersonal stellt den Patienten gerne den vollen Wortlaut zur Verfügung.
Patienten, die von diesen Bedingungen nicht Kenntnis nehmen, können sich später nicht auf Unkenntnis berufen.

  • Arzt und Pflegedienst

    Arzt und Pflegedienst

    Die Hauptverantwortung für die Behandlung der Patienten trägt der Arzt. Die Patienten werden gebeten, vertrauensvoll die Anordnungen des Arztes und der Klinik-Mitarbeiter zu befolgen.

    Es sollen keine Medikamente ohne ärztliche Verordnung verwendet werden. Um den Heilungserfolg nicht zu gefährden, bitten wir die Patienten, die verordneten Heilmittel gewissenhaft und zu den festgesetzten Zeiten anzuwenden oder einzunehmen. Dies gilt auch für die ärztlichen Diätvorschriften.

    Bei verordneter Bettruhe bitten wir, diese einzuhalten. Während der ärztlichen Visite und zu den Mahlzeiten muss jeder Patient bei oder in seinem Bett sein.

  • Krankenzimmer

    Krankenzimmer

    Den Patienten und Besuchern ist der Aufenthalt nur in den für sie bestimmten Räumen erlaubt. Die Ruhezeiten sind unbedingt einzuhalten. Die Ruhe der anderen Patienten darf nicht beeinträchtigt werden. Das Mitbringen von Mobiliar, Heimcomputern, Telespielen, Videogeräten und Funktelefonen ist nicht gestattet.

    Von 22.00 bis 6.00 Uhr ist Nachtruhe. Die Patienten werden gebeten, rechtzeitig ihre Zimmer aufzusuchen.

  • Rauchen

    Rauchen

    Das Rauchen ist im gesamten Klinikgebäude und in den Nebengebäuden nicht gestattet. Im Park-Café befindet sich ein Raucherraum.

  • Aufenthaltsräume und Garten

    Aufenthaltsräume und Garten

    Unsere neu angelegte Gartenanlage steht den Patienten uneingeschränkt zur Verfügung. Sie werden jedoch gebeten, sich beim Verlassen der Station beim Stationspersonal abzumelden.

    Für mutwillige oder fahrlässige Beschädigungen der Einrichtungsgegenstände fordern wir Schadenersatz. Diebstahl wird strafrechtlich verfolgt.

  • Krankenhauskleidung

    Krankenhauskleidung

    Patienten, die sich in der Eingangshalle aufhalten wollen oder einen Spaziergang in unseren Außenanlagen durchführen dürfen, bitten wir, sich vor Verlassen der Station vollständig anzuziehen und das Krankenhaus nicht in Bademantel oder Schlafanzug zu verlassen.

  • Gebrauchsgegenstände

    Gebrauchsgegenstände

    Die Aufbewahrungsmöglichkeiten in der Klinik sind beschränkt. Daher sollten die Patienten nur ihre persönlichen Bedarfsgegenstände wie Toilettensachen, Schlafanzug, Morgenrock, Bademantel, Hausschuhe und Unterwäsche zum Wechseln mitbringen.

  • Wertgegenstände

    Wertgegenstände

    Schmuck, Uhren und größere Geldbeträge sollten am besten zu Hause bleiben. Wertsachen - soweit die Angehörigen diese nicht mit nach Hause nehmen – können bei der Kasse der Kreisklinik gegen Empfangsschein hinterlegt werden. Haften können wir nur für Gegenstände und Geldbeträge, die wir zur Aufbewahrung übernommen haben.

  • Besucher

    Besucher

    Die festgelegten Besuchszeiten sind einzuhalten. Von den Besuchern wird Rücksichtnahme auf die Patienten erwartet. Es ist unvermeidbar, dass Besucher während ihres Besuches aus dem Zimmer gebeten werden, wenn pflegerische oder ärztliche Maßnahmen an den Patienten getroffen werden müssen. Das Mitbringen von Haustieren ist aus hygienischen Gründen untersagt, ebenso das Sitzen oder das Ablegen von Bekleidung auf den Betten.

  • Besuchszeiten

    Besuchszeiten

    Allgemeine Krankenstationen
    Täglich von 15.00 bis 20.00 Uhr
    Für Berufstätige: Montag bis Freitag 11.00 bis 12.30 Uhr, nach Vereinbarung mit dem Stationsarzt.

    Intensivstation
    Besuche bei Patienten der Intensivstation in der Kreisklinik sind nur für die nächsten Angehörigen nach Vereinbarung mit dem behandelnden Arzt möglich. Über Ausnahmen entscheidet der zuständige Chefarzt im Einzelfall. Besuche durch Personen, in deren Hausstand Infektionskrankheiten bestehen, müssen unterbleiben.

  • Kosten des Aufenthalts

    Kosten des Aufenthalts

    Soweit ein Versicherungsträger zahlungspflichtig sein sollte, bitten wir, dass uns die Kosten-übernahmeerklärung der Krankenkasse umgehend zugeht. Selbstzahler lassen sich bitte durch das Aufnahmebüro über die Benutzerentgelte und die Höhe der Vorauszahlungen unterrichten. Sofern keine vollständige Kostenzusage vorgelegt werden kann, können wir leider auf regelmäßige Vorschüsse nicht verzichten.

  • Verwahrung und Nachlass

    Verwahrung und Nachlass

    Zurückgelassene Wertgegenstände können wir nur 6 Wochen lang aufbewahren. Wird von Patienten die Aufnahme einer letztwilligen Verfügung oder die Benachrichtigung von Angehörigen gewünscht, so ist dieser Wunsch der Stationsschwester / dem Stationspfleger oder dem Stationsarzt vorzutragen.

  • Entlassung

    Entlassung

    Der behandelnde Arzt wird den Patienten gerne Auskunft darüber geben, ab wann eine stationäre Behandlung nicht mehr notwendig ist. Falls Patienten entgegen dem ärztlichen Rat unsere Klinik vorzeitig verlassen wollen, so geschieht das auf ihre Verantwortung. Eine Verlegung in eine andere Abteilung oder ein anderes Krankenhaus ist bei medizinischer Notwendigkeit möglich.
    Vorsorglich müssen wir darauf hinweisen, dass ein Patient entlassen werden muss, wenn er wissentlich erheblich gegen die ärztlichen oder pflegerischen Anordnungen oder die Hausordnung verstößt oder Situationen eintreten, in denen eine ordnungsgemäße Krankenversorgung nicht mehr gewährleistet ist.

  • Allgemeine Regelungen

    Allgemeine Regelungen

    Der Genuss alkoholischer Getränke ist nicht gestattet, es sei denn, dass dies ausdrücklich von ärztlicher Seite gestattet oder angeordnet wird. In der Klinik und auf dem Klinikgelände dürfen Patienten und Besucher nicht gewerblich tätig werden oder um Geld oder Geldwerte spielen. Patienten dürfen nicht zu Arbeitsleistungen oder Botengängen herangezogen werden, es sei denn, dass der Arzt eine geeignete Beschäftigung anordnet (Beschäftigungstherapie).